Petition zur Verbesserung der Versorgung

22.04.08

Petition an den deutschen Bundestag zur Verbesserung der Versorgung von an Brustkrebs erkrankten Patientinnen

Sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestages,

als Gründerin sowie als Vorstand von mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V. vertreten wir eine Patientinnen-Initiative von rund 1600 Mitgliedern, die Brustkrebs den Kampf angesagt haben. In unserer, 1999 an der Augsburger Fakultät für Volkswirtschaftslehre (Prof. Anita Pfaff) gegründeten Selbsthilfe-Organisation engagieren sich zahlreiche an Brustkrebs erkrankte Patientinnen, aber auch gesunde Frauen und viele Ärzte und Ärztinnen, Forscher und Forscherinnen. Wir haben das gemeinsame Ziel, eine flächendeckende Verbesserung von Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Brustkrebs in Deutschland zu erreichen.

Im Rahmen zahlreicher Gespräche und Beratungssituationen mit betroffenen Patientinnen, aber auch mit Vertretern aus Ärzteschaft und Forschung sind wir auf eine wesentliche Mangelsituation bei der Versorgung von Brustkrebspatientinnen gestoßen. Da die Selbstverwaltung der Gesetzlichen Krankenversicherung bislang nicht in der Lage war, hierzu Entscheidungen zu treffen, müssen und möchten wir Sie, als von uns gewählte Abgeordnete des Deutschen Bundestages bitten, unsere Interessen zu vertreten.

Wir werden Ihnen nachfolgend aufzeigen, dass über 90 Prozent der Frauen mit Brustkrebs in Deutschland, nämlich diejenigen, die in einer Gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, systematisch benachteiligt werden im Vergleich zu

  • den Privatversicherten
  • den gesetzlich Krankenversicherten in den meisten europäischen Ländern und in den USA
  • den an anderen Krebsarten erkrankten Patientinnen und Patienten.

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