PONS-Stiftung für eine bessere Nachsorge offiziell anerkannt

14.03.09

Am Rande des Deutschen Krebskongresses in Berlin haben im Februar 2008 dreiundvierzig Personen die PONS-Stiftung (PONS-S) ins Leben gerufen. Zweck dieser Stiftung ist die Förderung einer Patienten Orientierten Nachsorge bei Brustkrebspatientinnen.

Dazu will die neue Stiftung durch Aufklärung und Beratung von betroffenen Frauen sowie durch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit darauf hinwirken, mehr Bewusstsein für die Notwendigkeit einer neuen Nachsorge-Leitlinie zu schaffen. Die PONS-S hat sich außerdem zum Ziel gesetzt, durch die Schaffung eines Netzwerks aus Ärzten, Wissenschaftlern, Vertretern der Heilberufe und Patientinnenvertreterinnen Nachsorgeforschung interdisziplinär zu vernetzen und zu verbessern. Unternehmen aus der Pharmaindustrie und anderen Wirtschaftszweigen, öffentliche Institutionen sowie Privatleute sollen als Sponsoren für Nachsorge-Studien auf der Grundlage moderner Erkenntnisse gewonnen werden.

In enger Kooperation mit Deutschlands größter Patientinnen-Initiative "mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V., Augsburg" und ihrem Förderverein "Kompetente Patientinnen gegen Brustkrebs e.V., Augsburg" will die neue Stiftung dazu beitragen, dass immer mehr Frauen mit Brustkrebs in Deutschland besser und länger überleben können.

Ein Jahr später, im Februar 2009, konnte in Augsburg der Chef des Stiftungsamtes der Regierung von Schwaben, Karl Michael Scheufele, an mehrere Vertreter des Stiftungsvorstands (im Bild) die Anerkennungsurkunde übergeben. Damit hat die neue Stiftung ihre Rechtsfähigkeit erlangt.

Im Bild (v.l.n.r.): Frau Waltraud Böving, Herr Wolfgang Schubaur, Regierungspräsident Karl Michael Scheufele, Frau Ursula Goldmann-Posch, Frau Annette Kruse-Keirath.