Brustkrebsfrüherkennung: Wahlfreiheit für Frauen muss erhalten bleiben

04.12.09

Führende Mammadiagnostiker mit internationalem Renommee wie die mamazone Busenfreundin Prof. Christiane Kuhl und Prof. Uwe Fischer haben jetzt die Arbeitsgemeinschaft individuelle Mammadiagnostik gegründet, die sich für eine Brustkrebsfrüherkennung unter Einschluss aller bildgebenden Verfahren für Frauen aller Altersgruppen auch außerhalb des Mammographie-Screenings stark macht.

Jede Frau muss in Deutschland auch weiterhin Zugang zu einer qualitätsgesicherten individuellen, dem persönlichen Risiko entsprechenden Brustkrebsfrüherkennung unter Einbeziehung aller bildgebenden Verfahren haben. Das ist eine der Zielsetzungen und gesundheitspolitischen Forderungen der Arbeitsgemeinschaft individuelle Mammadiagnostik e. V. (AIM), die jetzt in Berlin ihren Geschäftsbetrieb aufnahm.

In der Arbeitsgemeinschaft, die auf Initiative führender, international renommierter Brustkrebsdiagnostiker wie Prof. Dr. med. Uwe Fischer, Göttingen, und Prof. Dr. med. Christiane Kuhl, Bonn, ins Leben gerufen wurde, engagieren sich Ärztinnen und Ärzte, die sich seit Jahren auf die Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs spezialisiert haben. AIM versteht sich als wissenschaftliches Diskussions- und Meinungsforum, das Medizinern aller Fachrichtungen, aber auch interessierten Frauen, Brustkrebspatientinnen sowie der Fachöffentlichkeit (z. B. Medizinjournalisten, Heilhilfsberuflern) offen steht.

Brustkrebsfrüherkennung ist mehr als Mammografie-Screening.

AIM setzt sich jedoch nicht nur dafür ein, dass Frauen aller Altersgruppen eine Mammografie zur Früherkennung von Brustkrebs erhalten können. Vielmehr geht es darum, entgegen dem derzeitigen gesundheitspolitischen Trend in Deutschland eine individuelle und risikoorientierte Früherkennung von Brustkrebs unter Anwendung aller bildgebenden Verfahren wie Mammografie, Sonografie (Ultraschall), MR-Mammografie (Kernspintomografie) sowie biooptischen Abklärungsverfahren Gewebeprobenentnahmen) auch für die Zukunft sicherzustellen und weiterzuentwickeln.
"Wir müssen Frauen darüber informieren, was eine Brustkrebsfrüherkennung, die diesen Namen wirklich verdient, leisten kann. Nur dann können sie - wie vom Gesetzgeber gefordert - eine Entscheidung im Sinne eines "informed consent" (Einwilligung nach erfolgter Aufklärung) treffen. Wenn behauptet wird, die Mammografie, bei der methodenbedingt 30 bis 40 Prozent der Brustkrebserkrankungen nicht erkannt werden, sei der diagnostische Goldstandard, ist das eine bewusste und unverantwortliche Irreführung der Öffentlichkeit." so Prof. Kuhl.

Quelle: Presseinformation AIM e.V.
Weitere Informationen unter www.aim-mamma.de.