Lösen Humane Papilloma-Viren Brustkrebs aus?

26.01.10

Australische Forscher haben nun eindeutig und zum ersten Mal mit einem sehr empfindlichen Testverfahren Humane Papillomaviren (HPV) in Gewebeproben von Brustkrebs-Patientinnen nachgewiesen.

Jetzt hoffen die Wissenschaftler der New South Wales University, dass Frauen in Zukunft möglicherweise durch eine Impfung vor Brustkrebs geschützt werden könnten. "Die Entdeckung, dass HP-Viren in einer signifikanten Anzahl von untersuchten Brustkrebsgeweben vorhanden sind, lässt darauf schließen, dass dieser Virus eine verursachende Rolle bei vielen Brustkrebsarten spielen könnte", sagt Dr. Noel Whitaker, einer der Autoren der Studie, die im Fachjournal "British Journal of Cancer" veröffentlicht wurde.

Gegen einige der HPV-Typen gibt es bereits eine Impfung. Seit längerem ist bekannt, dass manche dieser Viren mögliche Auslöser von Gebärmutterhalskrebs sind. Die Krankheitserreger werden beim ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen.