Mehr Transparenz über Nebenwirkungen von Medikamenten im Internet

22.09.10

Ab 2012 sollen – einem Gesetzesentwurf des Europäischen Parlaments zufolge - Informationen über Wirkungen und Nebenwirkungen von zugelassenen Medikamenten für Patienten europaweit im Internet zugänglich sein.

Neue Arzneimittel mit einem neuen Wirkstoff, die noch zusätzlicher Kontrolle bedürfen, werden zusätzlich durch ein schwarzes Symbol mit dem Hinweis "Dieses medizinische Produkt untersteht einer zusätzlichen Überwachung" markiert. Die Datenbank heißt "Eudravigilance" und soll die einzige Quelle für alle Informationen zur Verbesserung der Arzneimittelüberwachung – der sogenannten Pharmakovigilanz - sein, die sich aus Pharma-Unternehmen und zuständigen nationalen Behörden speist. Auf diesen Arzneimittelportalen können Patienten auch alle entsprechenden Online-Beipackzettel herunterladen.