Komplementäre Krebstherapie von der Steuer absetzbar

02.12.10

Eine naturheilkundliche oder alternative Krebstherapie kann beim Finanzamt als „außergewöhnliche Belastung“ nach § 33 Abs. 1 EStG in der Einkommensteuererklärung dann geltend gemacht werden, wenn keine konventionellen medizinischen Behandlungsmöglichkeiten mehr zur Verfügungen stehen und die Lebenserwartung durch die Erkrankung stark eingeschränkt ist.

Das gilt erstmals auch für Therapien, die aus schulmedizinischer Sicht nicht anerkannt sind. So urteilte jetzt der Bundesfinanzhof in dem Aktenzeichen: VI R 11/09.