Die Vision von mamazone geht über die Alpen.

25.10.11

2006 entstand um das Team von Ursula Goldmann-Posch, Dr. Martina Ladurner und Dr. Erika Laner der erste mamazone-Ableger - mamazone-Südtirol - und somit die erste Tochter-Diplompatientin. Sie jährte sich am 15. Oktober 2011 zum vierten Mal in Bozen.

1999 gründete die Journalistin und Brustkrebspatientin Ursula Goldmann-Posch den Verein „mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs“ in Augsburg. Das Ziel: im Schulterschluss mit gesunden Frauen, Medizinern und Forscherinnen die Lebens- und Überlebenschancen für Frauen verbessern. Sie war es auch, die damals das „Projekt Diplompatientin“ erfand und ins Leben rief – ein Kongress für Patientinnen, Wissenschaftler und Ärzte, der neuestes, wichtiges und überlebenswichtiges Brustkrebswissen auf verständliche Weise vermittelt. Zum 11. Mal fand heuer dieser älteste und größte Fortbildungskongress Deutschlands für Frauen mit
Brustkrebs statt. 2006 entstand um das Team von Ursula Goldmann-Posch, Dr. Martina Ladurner und Dr. Erika Laner der erste mamazone-Ableger - mamazone-Südtirol - und somit die erste Tochter-Diplompatientin. Sie jährte sich am 15. Oktober 2011 zum vierten Mal in Bozen.

Unter der Federführung von Dr. med. Wolfgang Gatzemeier, leitender Arzt in der Sektion Senologie am Brustzentrum Istituto Clinico Humanitas (Rozzano, Milano, Italien) wird die Vision von Ursula Goldmann-Posch jetzt auch noch weiter nach Italien importiert. Die erste Wissensoffensive „Progetto Paziente Diplomata (PPD)“ findet am 29. Oktober 2011 in Mailand statt. Sie steht unter dem Patronat der renommierten European School of Oncology (ESO).

Ursula Goldmann-Posch: „Ich freue mich sehr, dass es nun auch gutartige 'mamazone-Tochtergeschwülste' in Südtirol und in der Lombardei gibt. Zeigt es doch, dass die Philosophie von mamazone einer Forschungsbeteiligung von Frauen mit Brustkrebs und des Mitspracherechts von Patientinnen mit ihrem Arzt auf Augenhöhe ein grenzüberschreitendes Bedürfnis ist. Doch, damit die Augenhöhe nicht in Schieflage gerät, und nicht nur ein Placebo von Patientenbeteiligung im Gesundheitswesen ist, bedarf es seitens der Patientinnen einer tiefen und jahrelangen Vorbildung. Diese Ausbildung liefert mamazone-Deutschland, mamazone-Südtirol und mamazone-Lombardei in Form von hochkarätigen Lehrgängen rund um das Thema Brustkrebs, die
international bekannte Brustkrebsexperten in der Sprache von Patientinnen gestalten. Denn mamazone geht es vor allem darum, aus dem normalen Fußvolk ahnungsloser 2 Brustkrebspatientinnen „Diplompatientinnen“ zu machen. Und dies geschieht in Deutschland wie auch in Bolzano/Bozen wie auch in Milano/Mailand durch das „Progetto Paziente Diplomata“ (PPD), zu Deutsch „Projekt Diplompatientin“. Eine englische Tochterveranstaltung von mamazone – the Graduate Patient Project – ist in Vorbereitung.

zur Pressemitteilung

Tina Bühner / Ursula Goldmann-Posch