„Das Bösartige in etwas Gutartiges verwandeln“

24.07.13

Ursula Goldmann-Posch aus Stadtbergen bei Augsburg für Deutschen Engagementpreis 2013 nominiert. Die Gründerin von mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V. setzt sich seit 13 Jahren ehrenamtlich für die Bekämpfung von Brustkrebs ein.

Augsburg, 24.7.2013 – Ursula Goldmann-Posch, Gründerin und 1. Vorsitzende von mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V., ist für den Deutschen Engagementpreis 2013 in den Kategorien Gemeinnütziger Dritter Sektor und Einzelperson nominiert. Ihr unermüdlicher Einsatz für die Brustkrebs-Selbsthilfegruppe erfährt durch diese Nominierung eine besondere Anerkennung. „In den 13 Jahren unseres Bestehens ist es uns gelungen, eine unüberhörbare und manchmal auch unbequeme Stimme für Frauen und Männer mit Brustkrebs in Deutschland zu werden“, sagt Ursula Goldmann-Posch.

Über die Nominierung für den Deutschen Engagementpreis ist sie sehr glücklich: „Dies ist ein starkes Signal der Zustimmung, das meinen Mitstreiterinnen und mir Anerkennung und Ansporn ist, unsere tägliche ehrenamtliche Arbeit mit hoher Motivation und Freude fortzusetzen.“

mamazone macht die Patientin von der Behandelten zur Handelnden mamazone e.V. wurde 1999 von Ursula Goldmann-Posch gegründet und ist heute mit rund 2.000 Mitgliedern die größte Brustkrebs-Selbsthilfegruppe in Deutschland. Die vielfältigen Projekte des gemeinnützigen Vereins haben alle das Ziel, die betroffenen Frauen von erduldenden Patientinnen zu aktiven Regisseurinnen ihres Schicksals zu machen, die bestmöglich über ihre Erkrankung informiert sind und den Behandlungs- und Heilungsprozess daher maßgeblich und eigenverantwortlich mitbestimmen können. Dies gilt zum Beispiel für das „Projekt Diplompatientin“: Dieser jährliche Wissenschaftskongress für betroffene Frauen befähigt sie, auf Augenhöhe mit ihrem Arzt zu sprechen. Darüber hinaus gibt es aber auch spezielle Veranstaltungen für das Pflegepersonal: Beim Projekt „La Mamma“ beispielsweise werden Pflegeschwestern speziell für den besonders sensiblen Umgang mit Brustkrebspatientinnen geschult.

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