Bericht zum Senologiekongress 2017 von Dipl.-Psych. Gertrud Rust

21.08.17

„Weniger ist mehr“ in der Brustkrebsbehandlung, nach diesem Motto der 37. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie durfte man gespannt sein.

Angestrebt wird die Vermeidung von Übertherapie, denn nach allgemeinem Konsens erbringt ein möglichst radikales Vorgehen bei einer Brustkrebserkrankung keine Überlebensvorteile. Dies betrifft nicht nur zurückhaltendere Operationtionsverfahren mit Vermeidung der routinemäßigen Ausräumung der Achselhöhle (Axilladissektion), sondern auch die Reduzierung aggressiver Systemtherapien und die Verkürzung der Strahlentherapie. So viel, wie nötig und so wenig, wie möglich, dies individuell angepasst, senkt den Behandlungsdruck und führt überdies zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualität von Brustkrebspatientinnen.

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