Diagnose Brustkrebs

Kein blumiger Weg, ein dorniger ist der Weg vom Verdacht bis zur Diagnose Brustkrebs. Viele Patientinnen mit Brustkrebs fühlen sich von ihren Ärzten nicht ausreichend oder falsch aufgeklärt. Oft fehlt es an Einfühlsamkeit, Zeit und an umfassender Basisinformation. Häufig ist aber auch das eigene Aufnahmevermögen blockiert, da in dieser Seelenlage der Schock das Denken regiert.

Frauen mit der Diagnose Brustkrebs treffen lebensnotwendige Entscheidungen häufig unter einem enormen Zeitdruck. Dieser ist jedoch oft „hausgemacht“: sie werden von der eigenen Angst so getrieben, dass alles ganz schnell erledigt sein muss, oder von wohlmeinenden Ärzten, Freunden und Familienangehörigen unter den Stress gesetzt, so schnell wie möglich in die Klinik zu gehen.

Schenken Sie sich zwei Wochen, um alle Informationen zu sammeln, die Sie brauchen! Dann können Sie diese nach dem ersten Schock mit klarem Kopf abwägen und die notwendigen  Entscheidungen treffen.

Das Überleben bei Brustkrebs hängt nicht von der schnellstmöglichen, sondern von der bestmöglichen Behandlung ab.

Ihr Knoten wird in dieser Zeitspanne weder gefährlicher noch verlieren Sie dabei etwas. Im Gegenteil – Sie können dabei nur gewinnen:

  • Mehr Information
  • Mehr Überblick
  • Wieder Boden unter Ihren Füßen

 

Der Weg vom Verdacht zur fundierten Diagnose sollte folgende Etappen haben:

Erstbefundung

Wahl des Brustzentrums

Biopsie

Charakterisierung

und vergessen Sie auch nicht das Einholen einer Zweitmeinung.