Klinische Studien

Studien sind ein Härtetest für die Hoffnung

von Ursula Goldmann-Posch

Ein fester Ablauf regelt die Prüfung neuer Strategien gegen Brustkrebs. Vielversprechende Mittel im Kampf gegen Brustkrebs müssen erst in Studien geprüft und mit anderen verglichen werden. Studien sind ein Härtetest für die Hoffnung.

Patientinnen, die an Tests für die Forschung teilnehmen, sind keine Versuchskaninchen. Vielmehr haben sie die Chance, in bestimmten therapeutischen Situationen zuerst von Erkenntnissen aus der Forschung zu profitieren. Da es sich aber noch nicht um etablierte Therapieverfahren handelt, gibt es immer auch Risiken, über die Sie als Patientin genau informiert werden müssen.Vor dem Beginn der Behandlung müssen Studienteilnehmerinnen durch ihre Unterschrift bestätigen, dass sie freiwillig an einer Studie teilnehmen, deren Ausgang noch offen ist. Die Teilnahme kann jederzeit abgebrochen werden.

Was ist ein "Studiendesign"?

In einem Schreiben, Protokoll genannt, werden Sinn und Zweck, Nebenwirkungen und der genaue Ablauf des Forschungsvorhabens dargestellt. Denn für jede Klinische Prüfung wird ein exakter Plan ("Studiendesign") entworfen. Er legt das Studienziel fest und beschreibt, welche Patientengruppe in welcher Krankheitsphase für welchen Zeitraum in die Studie aufgenommen werden kann.

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Wie finanzieren sich klinische Studien?

Ein großer Anteil der klinischen Forschung in Deutschland kommt, zum Teil auch als sogenannte "Drittmittel", von der Pharmaindustrie. Der Staat selbst kann Mittel für die Entwicklung und Erprobung neuer Medikamente in der Regel nicht zur Verfügung stellen. Grösster privater Förderer von Therapiestudien in Deutschland ist die Deutsche Krebshilfe e.V..

Weitere Informationen zu Klinischen Studien erhalten Sie hier und unter www.brustkrebs-studien.de.

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