Service: Erste-Hilfe-Briefe

Mit der Service-Reihe „Erste-Hilfe-Brief“ will mamazone e.V. Betroffenen mit einer Briefvorlage im Kampf gegen Ungerechtigkeit helfen.

Die Ausfüllhilfen können die Patientinnen alleine oder gemeinsam mit dem behandelnden Arzt bearbeiten. Das Schreiben richtet sich direkt an die zuständige Stelle (z.B. die Versorgungsämter) und untermauert zudem ganz generelle Forderungen von mamazone e.V. für die Patientinnen.

Erste-Hilfe-Brief: Schwerbehinderung

Frauen, bei denen fünf Jahre nach der Brustkrebstherapie  kein Rezidiv oder Metastasen aufgetreten sind, gelten als geheilt. Die sogenannte „Heilungsbewährung“ ist eingetreten. Im Rahmen der Nachprüfung von Amts wegen verliert sie meistens ihre Rechte als Schwerbehinderte. Doch Frauen mit Brustkrebs leiden oft dauerhaft unter vielen Symptomen – verursacht durch die Erkrankung und deren Behandlung.

Handeln Sie

Um zu verhindern, dass der Behinderungsgrad nach fünf Jahren im Rahmen der Nachprüfung herabgestuft wird, sollten Sie der schriftliche Mitteilung des Versorgungsamtes über die Absicht, Ihren Grad der Behinderung herabzustufen, widersprechen und innerhalb der gesetzlichen Frist Argumente und medizinische Unterlagen einreichen, die für die Beibehaltung der bisherigen Feststellungen oder eine Verschlimmerung sprechen.  Der Erste-Hilfe-Brief Schwerbehinderung hilft mit einer Briefvorlage. Diese Ausfüllhilfe können Sie gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt bearbeiten. Das Schreiben wird dem Antrag beigefügt, richtet sich direkt an die Versorgungsämter und fordert zudem ganz generell die Abschaffung der fünfjährigen Heilungsbewährung.

Anleitung

  • Klicken Sie auf unseren vorbereiteten Erste-Hilfe-Brief Schwerbehinderung.
  • Füllen Sie die Seiten 3-5 am Computer aus und drucken ihn zur Unterschrift aus.
  • Alternativ drucken Sie den Brief einfach aus und füllen ihn gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt aus.
  • Schicken Sie den Brief zusammen mit Ihrem Antrag an ihr zuständiges Versorgungsamt.

Vortrag der Regionalgruppe Berlin:

Hier finden Sie den Vortrag von Heidi Lehmann als PDF zur Ansicht:
Vortrag "Schwerbehinderung / Heilungsbewährung" (PDF, 623KB)

Seitenanfang

Erste-Hilfe-Brief: Erstattung von Mapisal – Salbe gegen Hand-Fuß-Syndrom

Eine häufige Nebenwirkung einiger Chemotherapien ist das Hand-Fuß-Syndrom. Es stellt eine teilweise erhebliche Belastung dar und kann in schweren Fällen zu einer Dosisreduktion oder einem kurzzeitigen Aussetzen der Chemotherapie führen. Mapisal bietet Patienten die Möglichkeit, sich vor dem Hand-Fuß-Syndrom zu schützen, am effektivsten durch vorbeugende Anwendung, aber auch selbst dann, wenn das Hand-Fuß-Syndrom in leichter Form bereits aufgetreten ist.

Ein Hand-Fuß-Syndrom entsteht, wenn mit dem Schweiß Teile des Chemotherapeutikums an die Hautoberfläche gelangen, mit Sauerstoff in Kontakt kommen und dadurch hautschädigende freie Radikale entstehen. Diese dringen in die Hornschicht der Haut ein und verursachen ein Hand-Fuß-Syndrom.

Mapisal bildet einen undurchdringlichen Schutzfilm auf der Hautoberfläche und enthält besonders viele, hoch aktive Antioxidantien. Dadurch kann Mapisal die freien Radikale aus dem Chemotherapeutikum neutralisieren, bevor sie mit der Haut in Kontakt kommen und so eine Schädigung des Hautgewebes verhindern.

Mapisal ist in jeder Apotheke rezeptfrei erhältlich. Leider ist Mapisal als Medizinprodukt derzeit im Rahmen der gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattungsfähig. Da einige Kassen aus Kulanz in begründeten Einzelfällen die Kosten von Mapisal übernehmen, gibt es ein Schreiben, welches Sie mit Hilfe Ihres behandelnden Arztes ausfüllen können. Dieses Schreiben führt wichtige Argumente auf, die im Idealfall Ihre Kasse zu einer Kostenübernahme bewegen.

Anleitung

  • Klicken Sie auf den Erstattungsantrag.
  • Füllen Sie den Antrag gemeinsam mit Ihrem Arzt aus.
    Das können Sie entweder direkt am Computer machen oder handschriftlich nachdem Sie den Antrag leer ausgedruckt haben.
  • Reichen Sie den ausgefüllten Antrag bei Ihrer Krankenkasse ein.

Seitenanfang