Die Stiftung PATH - Patients Tumorbank Of Hope

Die weltweit einzige Tumorbank von Patienten für Patienten

Wenn Krebspatientinnen eine Tumorgewebebank ins Leben rufen, dann steht dahinter eine ganz besondere Glaubwürdigkeit: die Leidenschaft des Überlebenwollens und die Garantie, sich für die Interessen und Rechte der Patientinnen einzusetzen, die PATH ihr Gewebe anvertrauen.

PATH, die patienteneigene Tumorbank der Hoffnung, ist – als Ausgründung von mamazone - eine gemeinnützige Stiftung, die von Ursula Goldmann-Posch konzipiert und ins Leben gerufen wurde. Unabhängig von wirtschaftlichen und sonstigen Gruppeninteressen unterstützt PATH  Menschen mit Krebs bei der Suche nach besseren Chancen für aktuelle und künftige Behandlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig will PATH durch Gewebespenden molekulargenetische Forschungsvorhaben in der Krebsdiagnostik und -therapie fördern. Dabei sollen die Patienten im Mittelpunkt stehen.

Eine Gewebeeinlagerung bei der Stiftung PATH ist für alle Frauen möglich, die an Brustkrebs erkrankt sind und an einer der sieben PATH-Kooperationskliniken operiert werden. Ein Transport von Gewebeproben an die PATH-Standorte ist nicht möglich. Die Teilnahme an PATH ist für die Frauen an den sieben Kooperationsstandorten kostenlos.

Einen Beitrag zur Geschichte und zu den Anfängen der weltweit einzigen Tumorgewebebank von Patienten für Patienten können Sie hier nachlesen.Weitere Informationen finden Sie unter www.stiftungpath.org.

Neue PATH Truhe im Klinikum Kassel

PATH Vorsitzende Ulla Ohlms und Prof. Dr. Thomas Dimpfl hatten eingeladen und das Regionalteam mamazone Kassel war gerne mit einer Delegation dabei, als am 24. April 2010 der neue, größere PATH Behälter  der Presse vorgestellt und offiziell in Betrieb genommen wurde.

Der Gefrierbehälter für Tumorgewebe, gesundes Gewebe und Blutserum von Brustkrebspatientinnen hat Platz für ca 1000 verschlossene Plastikröhrchen, dort bei minus 180 Grad gelagert werden.

„Wir wollen unseren Patientinnen neben der optimalen Behandlung eine zusätzliche Möglichkeit geben, den Krebs zu bekämpfen“ erläutert Prof. Dr. Thomas Dimpfl, Direktor der Frauenklinik und Leiter des IBZ am Klinikum Kassel.
„Patientinnen können bei uns ihr Gewebe einfrieren lassen und auch noch Jahre später für künftige Untersuchungen sowie neue Diagnose- und Behandlungsformen darauf zurückgreifen.“

Die kostenlos gelagerten Proben von Frauen, die im Klinikum Kassel operiert wurden, werden zu einem Teil auch für die Krebsforschung verwendet.

Auch aus diesem Grund, betonte Dr. Manfred Klevesath, medizinischer Berater bei Astra Zeneca, habe die Pharma Firma die 25.000 Euro für die PATH Truhe sehr gerne gespendet. Das große ehrenamtliche Engagement durch die PATH Mitarbeiter sei ein weiterer Grund gewesen.

Ehrenamtliches Engagement war dann auch das Stichwort für Prof. Dimpfl und Ulla Ohlms, die beide darauf hinwiesen, dass PATH aus einer Idee und Initiative von Ursula Goldmann-Posch und mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs hervorgegangen ist.

Lesen Sie den Artikel über die Inbetriebnahme am Klinikum Kassel.

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