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Studie Progredienzangst bei Brustkrebspatientinnen

Masterarbeit über Progredienzangst bei Brustkrebspatientinnen an der Universität zu Köln

Ziel der Studie ist zu untersuchen, wie Brustkrebspatientinnen nach einer erfolgreichen Therapie mit ihren Gefühlen umgehen und welche Gefühle sie über einen Zeitraum von 6 Monaten in Bezug auf ihre Krebserkrankung erleben. Dabei sind Ängste vor dem erneuten Auftreten der Krebserkrankung (sogenannte Progredienzängste) und Möglichkeiten der betroffenen Patientinnen, die diese nutzen, um mit diesen Ängsten besser umgehen zu können, von besonderem Interesse.

Die Ergebnisse der Studie sollen einen Beitrag zum besseren Verständnis der Entstehung der Progredienzangst leisten. Vor allem soll die Effektivität von Strategien zum Umgang mit Gefühlen im Zusammenhang mit Krebserkrankungen detailliert untersucht werden, um somit einen Beitrag zur Entwicklung gezielter psychoonkologischer Interventionen zum besseren Umgang mit Progredienzangst leisten zu können.

Um dieser Fragestellung nachgehen zu können, werden drei Telefoninterviews durchgeführt. Das erste Interview (T1) findet nach einer individuellen Terminabsprache statt und dauert ca. 20 Minuten. Das zweite Interview (T2; Dauer: ca. 20 Minuten) soll 3 Monate nach dem ersten Telefoninterview durchgeführt werden und das dritte Interview (T3; Dauer: ca. 20 Minuten) weitere 3 Monate später (also 6 Monate nach T1). Alle Interviews werden dabei auf Tonband aufgenommen, um die Aussagen zu Gefühlen und dem Umgang mit Gefühlen später genau auswerten zu können.

Teilnahmekriterien

Teilnehmen kann jede Brustkrebspatientin, die folgende Kriterien erfüllt: Volljährigkeit, Erstdiagnose Brustkrebs, erfolgreicher Abschluss der onkologischen Behandlung vor maximal 24 Monaten und kein Tumorgewebe mehr vorhanden.

Bitte um Unterstützung

Wenn Patientinnen an einer Teilnahme interessiert sind, melden Sie sich bitte bei Marie Bollmann (marie-bollmannwebde). Frau Bollmann wird Ihnen dann weitere Informationen und Einverständiserklärungen zukommen lassen und mit den Teilnehmerinnen Termine für das erste Telefon-Interview besprechen.