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Beruf und Behinderung - Vortrag und Erfahrungsaustausch

Theoretisch garantiert die seit 2009 auch in Deutschland geltende UN-Behindertenrechtskonvention das uneinge­schränkte Recht auf Teilhabe an Arbeit, Beruf und Gesell­schaft. Praktisch sind nach wie vor viele behinderte Frauen seit Jahren am „durchstarten“ ohne auch nur in die Nähe eines existenzsichernden Arbeitsplatzes zu gelangen. Abgelehnte Anträge auf Teilhabe am Arbeitsleben, nur in Vollzeit ange­botene Weiterbildungsmaßnahmen und viele andere Hinder­nisse machen es zuweilen sehr schwer, einen Weg (zurück) ins Erwerbsleben zu finden.

Eine von Geburt an behinderte Diplom-Pädagogin und eine aufgrund einer Erkrankung aus der zunächst selbstverständ­lichen beruflichen Umlaufbahn geworfene Diplom-Psychologin berichten von ihren Erfahrungen. Was war hilfreich um mit, trotz oder gerade wegen ihrer Behinderung ins Berufsleben (zurück-) zu finden? Wie können wir vermeiden, uns die weni­gen Chancen die wir haben auch noch selbst zu vermasseln? Ist es möglich, Behinderung/Chronische Erkrankung nicht als ewigen beruflichen Stolperstein, ständiges Manko, Defizit oder Hemmnis zu sehen, gewissermaßen „Stroh zu Gold“ zu spin­nen?

Referentinnen:
Bärbel Schweitzer, Diplom-Psychologin im Netzwerk behinderter Frauen
Ulrike Wolter, Diplom-Pädagogin, stellte im Netzwerk bereits den auf ihrer Lebensgeschichte basierenden Film „Rück­wärtslaufen kann ich auch“ vor

Termin: Dienstag, 11. Oktober 2011, 17.00 bis 20.00 Uhr
Ort: Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V., Leinestr. 51, 12049 Berlin
Teilnehmerinnen: Frauen mit Behinderungen/chronischen Erkrankungen
Anmeldeschluss: Montag, 10. Oktober 2011
Ansprechpartner: Dipl.-Psych.Bärbel Schweitzer, Tel.: (030) 617 09 168