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Juli-Treffen der mamazone-Regionalgruppe München am 17. Juli 2012

Nebenwirkung der Bisphosphonattherapie – neue Behandlungsmethoden der Kieferosteonekrose

Vortrag von:

Priv.-Doz. Dr. Dr. C. Pautke
Medizin & Ästhetik
Praxisklinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie
www.medizinundaesthetik.de

Veranstaltungsort:
Elternschule am Klinikum Dritter Orden
Menzinger Straße 48
80638 München

Die Veranstaltung findet im Souterrain der Elternschule statt.

Bitte der Beschilderung „Elternschule/Mamazone“ folgen.

Beginn:
Dienstag, 17. Juli 2012
18:00 Uhr
– wir bitten um pünktliches Erscheinen

Auszug über die Vortragsinhalte aus der Webseite von Dr. Pautke:

Die Kieferknochennekrose bezeichnet das Absterben von Kieferknochenanteilen. Sie kann durch verschiedene Mechanismen entstehen u.a. durch Medikamente. In den letzten Jahren ist insbesondere die Bisphosphonat-assoziierte Kieferknochennekrose in den Blickpunkt des Interesses geraten. Diese Art der Kiefernekrose wird mit einer regelmäßigen Einnahme von Bisphosphonat-Präparaten ursächlich in Zusammenhang gebracht.

Generell gelten Bisphosphonate als sichere und nebenwirkungsarme Medikamente. Im Jahr 2003 wurde erstmals von einer Nebenwirkung dieser Medikamente im Kieferbereich berichtet – der Bisphosphonat-assoziierten Kieferknochennekrose.

Bisphosphonate sind Medikamente, die den Knochenab- und umbau hemmen. Sie werden millionenfach zur Behandlung von Osteoporose (Knochenschwund) verschrieben. Weniger häufig aber in sehr viel höherer Konzentration werden sie zur Behandlung von Knochenmetastasen bei bösartigen Tumoren eingesetzt insbesondere bei Brustkrebs, Prostatakrebs und Plasmozytom.

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass bis zu 20% der Patienten, die Bisphosphonate intravenös im Rahmen ihrer Krebstherapie verabreicht bekommen, eine Kiefernekrose entwickeln.

Durch eine Vorsorge, ist es möglich, die Häufigkeit dieser Erkrankung zu verringern. Große Fortschritte wurden auch in der Therapie der Kieferknochennekrosen erreicht.

Die chirurgische Therapie hat gegenüber der konservativen Therapie deutlich höhere Erfolgsraten. Die fluoreszenz-gesteuerte Knochenabtragung ist eine neue Technik zur Behandlung der Bisphosphonat-assoziierten Kiefernekrose. Die Technik wurde von Dr. Pautke entwickelt und erlaubt es während der Operation, abgestorbene von gesunden Knochenbereichen voneinander zu unterscheiden. Somit kann die Knochennekrose gezielter abgetragen werden.
 
Den vollständigen Text können Sie unter www.kiefernekrose.de nachlesen.

Rückfragen bitte an: mamazone-muenchen(at)mamazone.de.