BrustkrebswissenFrüherkennung, Diagnose & Therapieoptionen

Beeinflussbare Risikofaktoren  

Als Risikofaktoren für Brustkrebs gelten Übergewicht, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und Alkoholkonsum, die mehrjährige Einnahme von Hormonersatzpräparaten zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden, Kinderlosigkeit und ein zu niedriger Vitamin D Spiegel.

Eine Schutzwirkung zeigen folglich

  • ausgewogene Ernährung
  • ausreichend Bewegung
  • weitgehender Verzicht auf Rauchen und Alkohol
  • Verzicht auf Hormonersatztherapie
  • Schwangerschaften und längeres Stillen
  • regelmäßiger Aufenthalt im Freien, um genügend Vitamin D zu tanken

Die gute Nachricht:
Dies gilt nicht nur für die Prävention von Brustkrebs, sondern auch für eine Verbesserung der Prognose bei / nach einer Brustkrebserkrankung! Wir können also zu jeder Zeit anfangen uns verstärkt vor Krebs zu schützen.

MARIE frägt nach!

Wertvolle Erkenntnisse hierzu liefern die MARIE-Studien (Mammakarzinom-Risiko-Erhebungen). Es handelt sich um große epidemologische Studien deren Ergebnisse im Wesentlichen auf der Befragung von gesunden Frauen und von an Brustkrebs erkrankten Frauen beruhen. Daneben wurden auch bestimmte Biomarker im Blut der Studienteilnehmerinnen berücksichtigt.

Die erste MARIE-Studie startete bereits in den Jahren 2002 bis 2005 in Deutschland mit dem Ziel mögliche Risikofaktoren für die Entstehung von Brustkrebs nach den Wechseljahren zu identifizieren. Weitere Studien folgten um – unter anderem - zusätzlich zu beleuchten, wie sich der Lebensstil auf Krankheitsverlauf, Überleben und Lebensqualität von Brustkrebspatientinnen auswirken.

Mittlerweile sind 20 Jahre vergangen und die damaligen Teilnehmerinnen wurden bereits dreimal im Abstand von jeweils mehreren Jahren zu ihrem Lebensstil und Gesundheitszustand interviewt.

Die Ergebnisse dieser Nachbefragungen (von 2009, 2014 und 2019) sowie detaillierte Informationen zu den Marie-Studien finden Sie hier:

MARIE und ihre Folgestudien