mamazone e.V.Organisation

Vorstand mamazone e.V.

Almuth Fischer

Almuth Fischer leitet neben ihrer Vorstandstätigkeit den mamazone-Info-Point Hannover und die Organisation des mamazone-Mobils. Tätigkeitsschwerpunkte aufgrund langjähriger Erfahrungen in gewerkschaftlicher Gremienarbeit auf Landes-, Bundes- und Europaebene sind auch bei mamazone Personalangelegenheiten und Arbeitsrecht. Almuth Fischer war 45 Jahre als Technische Assistentin tätig, davon 34 Jahre im Öffentlichen Dienst. Fast 20 Jahre war sie Betriebsrätin in leitender Position an der Universität Hannover und erhielt 1994 das Bundesverdienstkreuz für soziales Engagement.

Eugenia Krone

Eugenia Krone, Diplompädagogin und Leiterin der Regionalgruppe mamazone-Dortmund, ist Lehrerin für Fremdsprachen und bringt sich bei mamazone vor allem bei der Veranstaltungsorganisation, der Repräsentanz des Vereins auf Events und Patientinnentagen sowie der Organisation eines Patientinnen-Cafés ein.

Gertrud Rust

Gertrud Rust, 60 Jahre, gebürtige Allgäuerin, verheiratet, zwei erwachsene Söhne. Lebensmotto: „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“ Nach dem Abitur, Ausbildung zur radiologisch-technischen Assistentin und mehrjährige Arbeit am Institut für Hygiene und Strahlenkunde der Universität Würzburg. Von 1979 bis 1986 Studium der Diplom-Psychologie in Tübingen und Konstanz mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie. Anschließend tätig in der Durchführung von Stressbewältigungskursen für die DAK in der Krankheitsprävention, sowie an der Universität Konstanz im Rahmen von Examensvorbereitungen. Ehrenamtliche Tätigkeit in den Elternbeiräten von Kindergarten, Grundschule und Gymnasium. Seit der Brustkrebserkrankung Engagement bei mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V.

Sieglinde Schärtl

Sieglinde Schärtl, Verlagssekretärin, Vorstandserfahrung bei mamazone e.V. seit 2012 und Betreuerin der Regionalgruppe mamazone-Oberpfalz, bringt umfangreiches Wissen aus leitenden Tätigkeiten im Vorstand politischer und kirchlicher Frauenverbände ein. 2008 erhielt sie die Bundesverdienstmedaille und engagiert sich überdies als Schöffin beim Verwaltungsgericht. Ganz besonders liegt ihr die spirituelle Begleitung von an Brustkrebs erkrankten Frauen am Herzen.

Brigitte Welter

Brigitte Welter, Verwaltungsfachfrau und Leiterin der Regionalgruppe mamazone-Augsburg, betreut am Zentralklinikum Augsburg zusätzlich wöchentlich Brustkrebspatientinnen in Einzelterminen und repräsentiert den mamazone-Vorstand am traditionellen Sitz des Vereins in Augsburg. Sie engagiert sich zusätzlich als Palliativbegleiterin und ist Ansprechpartnerin für soziale Projekte. Neben ihrer Vorstandstätigkeit bei mamazone e.V. ist sie Schöffin am Landgericht.

Prof. Dr. med. Bettina Borisch (im Vorstand 2013 - 2017)

Nach dem Studium der Medizin und Neueren Geschichte in Kiel und Lausanne absolvierte sie ihre weitere Ausbildung unter anderem in Lübeck, Paris, Würzburg und Bern. 1993 erhielt sie die Lehrberechtigung für Pathologie an der Universität Bern. Seit 2004 unterrichtet sie am Institut für Sozial-und Präventivmedizin an der Universität Genf. Für ihr langjähriges Engagement als Expertin in der Krebsbekämpfung, insbesondere der Früherkennung und Prävention von Brustkrebs, erhielt sie 2008 die Krebsmedaille der Krebsliga Schweiz. Wie passen Pathologie und Sozialmedizin zusammen? „Das ist eine Kombination, die sehr bekannt ist“, sagt Prof. Borisch, „da viele bestimmende Faktoren für Krankheit oder Gesundheit außerhalb der Zelle in der Gesellschaft und in unserer Umwelt liegen.“ Und sie stellt die Frage: „Leben wir nach den richtigen Mustern? Ist denn zum Beispiel die Klassifizierung von Ländern nach dem Bruttoinlandsprodukt die richtige? Oder wäre vielleicht die Klassifizierung wie in Bhutan nach dem Glücklichsein der Menschen die richtige?“ Ihr Fazit: „Das sind die Fragen, die wir uns stellen müssen – und dann kommen wir auch den Fragen näher, die sich eine Frau häufig dann erst stellt, wenn sie – leider – Brustkrebs hat.“

Dr. med. Petra Stieber (im Vorstand 2013 - 2017)

Die gebürtige Münchnerin hat in Lyon, Essen und München Naturwissenschaften und Humanmedizin studiert. Ihr ursprüngliches Ziel, Landärztin zu werden, hat Dr. med. Petra Stieber während ihrer Promotionsarbeit auf dem Gebiet der onkologischen Grundlagenforschung an der Ludwig Maximilians Universität München verworfen, um – während ihrer Tätigkeit als Ärztin in der Laboratoriumsmedizin im Klinikum Großhadern der Universität München – ihre Leidenschaft für die „Sprache des Blutes“ zu entdecken. Im Lauf der folgenden Jahre konnte Stieber mit ihren Mitarbeitern einen Forschungsbereich für „Onkologische Labordiagnostik“ aufbauen, in dem sie mittels einer großen Bio-Bank alle neu beschriebenen Blutuntersuchungen aus der Onkologie auf „Herz und Nieren“ prüfen sowie bereits bekannte Parameter besser untersuchen konnte. Seit Beginn 2011 hat die Fachärztin für Labormedizin ihre Tätigkeit an der Universität aufgegeben, um sich noch intensiver der Patientenversorgung widmen zu können. Dr. med. Petra Stieber hat über zehn Jahre lang rund 1000 Patientinnen in der „Münchner Mammakarzinom Nachsorgestudie“ begleitet und wurde von mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V. mit dem Forschungspreis von Frauen mit Brustkrebs „Busenfreund-Award 2002“ ausgezeichnet.