BrustkrebswissenBrustkrebs erkennen

PET-CT und PET-MRT

PET steht für Positronenemissionstomographie und ist ein nukleardiagnostisches Verfahren zum Nachweis von Tumoren. Das PET wird üblicherweise entweder mit einer MRT oder einem CT kombiniert. 

In der Brustkrebsdiagnostik kommt die 18F-FDG PET-MRT oder aber das 18F-FDG PET-CT zum Einsatz. 

Bei dieser Untersuchung wird den PatientInnen ein schwach radioaktiver Zucker, 18F-FDG (18F-Fluordesoxyglukose) in die Vene injiziert, der sich dann über den Blutkreislauf im Körper verteilt. Krebszellen nehmen diesen Zucker besonders stark auf, weil sie mehr Energie verbrauchen als gesunde Zellen. Das 18F-FDG reichert sich also in Tumoren (aber auch in anderen Geweben mit erhöhtem Stoffwechsel) verstärkt an. Nach ca 60 Minuten erfolgt die eigentliche Bildaufnahme mit dem PET-Scanner, der die Verteilung des 18F-FDG im Körper sichtbar macht.

Um die Anreicherung des 18F-FDG im Körper anatomischen Strukturen im Körper zuordnen zu können, wird das PET entweder mit einem CT oder einer MRT kombiniert.

Strahlenbelastung durch PET-MRT und PET-CT

Das 18F-FDG hat eine kurze Halbwertzeit von ca 109 Minuten. Die damit verbundene Strahlenbelastung gilt als gering. 

Allerdings kommt beim PET-CT die Strahlenbelastung durch das CT hinzu. Das MRT hingegen kommt ohne Strahlung aus, so dass die Strahlenbelastung beim PET-MRT nur der des PETs entspricht.