BrustkrebswissenLeben mit Brustkrebs

Nebenwirkungen & Langzeitfolgen

Hier informieren wir Sie über häufige Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Brustkrebserkrankung und - therapie. 

Darum geht es in den einzelnen Kapiteln

Fatigue: Fatigue ist eine anhaltende Erschöpfung, die viele BrustkrebspatientInnen während und nach der Therapie betrifft. Mögliche Ursachen sind vielfältig. Nicht nur Medikamentennebenwirkungen, auch Ängste und Depressionen können lähmend und erschöpfend sein. Eine genaue Diagnose ist daher entscheidend. Psychoonkologische Unterstützung sowie insbesondere regelmäßige, angepasste Bewegung können helfen. Mehr dazu 

Polyneuropathien: Bestimmte Chemotherapien (Taxane) können Nervenschäden in Händen und Füßen verursachen (CIPN) mit Symptomen wie Kribbeln, Taubheit oder Muskelschwäche. Ein Auftreten dieser Symptome sollten Sie unbedingt früh ansprechen, damit die Therapie ggf. angepasst werden kann. Die Kühlung oder Kompression von Händen und Füßen während der Infusion kann die Entstehung von Polyneuropathien eindämmen. Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten.  Mehr dazu

Das Lymphödem: Durch die Entfernung von Lymphknoten bei Brustkrebs kann ein Lymphödem entstehen – eine Schwellung meist am Arm, die sich in schweren Fällen chronifiziert. Vorbeugung (Bewegung, Schutz vor Verletzungen, Physiotherapie) ist entscheidend. Behandelt wird primär mit manueller Lymphdrainage und Kompression – je früher, desto besser. Mehr dazu

Wechseljahresbeschwerden: Chemo- und Antihormontherapie können Wechseljahresbeschwerden, wie z.B. Hitzewallungen, Scheidentrockenheit, Schlafstörungen, Osteoporoserisiko auslösen. Einfache Gegenmittel, wie die Gaben von Hormonen oder pflanzlichen Präparaten die Phytoöstrogene enthalten sind bei hormonabhängigem Brustkrebs tabu. Empfehlenswert sind insbesondere angepasste Bewegung und Ernährung, teilweise auch Akupunktur oder geeignete Medikamente. Mehr dazu